Knotenpunkt mit Lichtsignalanlage
Anwendungsbeispiel Gesicherte Querungsstellen
z. B. Betonplatten, grau ohne Fase oder Natursteinplatten ohne Fase.
Der Gehweg muss frei von Hindernissen sein.
Breite von ca. 30 bis 50 cm, wird auch als innere Leitlinie für die Blinden und Sehbehinderten benutzt. Aus Sicherheitsgründen keine ertastbaren Bodenindikatoren verwenden.
Die Bordsteinhöhe soll 6 cm betragen mit einem Kantenradius von 10 mm (RASt 06).
Über eine kurze flache Rampe vom Gehweg zur Fahrbahn erfolgt eine Bordabsenkung von 3 auf 0 cm.








RASt 06 (2006) - Richtlinie für die Anlage von Stadtstraßen
EFA (2002) - Empfehlungen für Anlagen des Fußgängerverkehrs
ERA (2010) - Empfehlungen für Radverkehrsanlagen
RiLSA (2010) - Richtlinien für Lichtsignalanlagen - Lichtzeichenanlagen für den Straßenverkehr
DIN 32984 (2011-10) - Bodenindikatoren im öffentlichen Raum
DIN 18040-01 (2010-10) Barrierefreies Bauen – Planungsgrundlagen Teil 1: Öffentlich zugängliche Gebäude
Herstellerempfehlungen:
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Bodenindikatoren:
REC Bauelemente GmbH Profilbeton GmbH Blockstufen mit Kontraststreifen - Rinn Beton- und Naturstein GmbH & Co. KG |
Randeinfassungen:
Rundbordstein, Hochbord-Eckstein - Heinrich Klostermann GmbH + Co. KG Betonwerke Barrierefreie Querungsborde - Profilbeton GmbH Hochborde in weiß - Hermann Meudt Betonsteinwerk GmbH |
Kurzerläuterungen
Diese komplexe Verkehrsanlage zeigt eine kleine Auswahl von zusammenhängenden Beispielen barrierefreier Mobilität im Umfeld eines Knotenpunktes mit seiner Vielseitigkeit im Straßenraum.
Dargestellt wird an diesem Beispiel ein verkehrsmittelübergreifendes barrierefreies Konzept für alle Verkehrsteilnehmer durch den Einsatz von gestalterischen und funktionellen Elementen auf einer größeren Verkehrsfläche. Das Aufgabenfeld von verkehrsmittelübergreifender Planung muss bis hin zur Detailplanung für den Fußgänger und Radverkehr, motorisierten Individual- und Öffentlichen Personennahverkehr (Bus und Straßenbahn) als auch die Einbeziehung des ruhenden Verkehrs beinhalten.
Dazu gehören u.a.
- moderne Signalsteuerung, die die Verkehrsströme lenken,
- Querungsstellen von Lichtsignalanlagen mit behindertengerechten Tastern an den Signalgebern,
- passende Materialauswahl des Oberflächenbelages für Gehwege und Seitenräume, die den Ansprüchen aller Fußgängergruppen entsprechen,
- barrierefreies Bordsteinsystem an den Übergängen,
- hindernisfreies Orientierungssystem für blinde und sehbehinderte Menschen mit taktiler und visueller Leitfunktion,
- bauliche Telematik (z.B. BLIS-Nahverkehrssystem in Dresden),
- ausreichende Straßenbeleuchtung.
Einzubeziehen sind behindertengerechte Baumaßnahmen an Gebäuden, z.B. Zugänge zu den öffentlichen Einrichtungen über gesicherte Treppenanlagen, rollstuhlgerechte Rampen, behindertengerechte Eingangstüren sind weitere Bauteile barrierefreier Mobilität.
Im Blickfeld zum Ziel von morgen muss sein, die Schaffung eines barrierefreien Netzes im öffentlichen Verkehrsraum für alle Menschen in unserer fortschrittlichen Gesellschaft.
Zeichenerklärung
| Die Zahlen verweisen auf eine Kurzbeschreibung im gesonderten Textfeld | |
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Die Lupe vergrößert einen Planausschnitt |
| Das Symbol öffnet ein Beispiel von der Originalvorlage eines LEITdetails. Hier das Beispiel einer Querungsstelle mittels Leitstreifengestaltung. |









