Haltestellen

Beispiel für eine Bushaltestelle

Haltestelle Abtstor in Fulda
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Anmerkung:
Die DIN 32984 (2011-10) "Bodenindikatoren im öffentlichen Raum" bietet zwei Möglichkeiten von Haltestellenformen am Gehweg an. Haltestellen die hintereinander angeordnet sind, müssen mit einem Leitstreifen verbunden sein und sind bis zum Einstiegsfeld zu führen. Diese Anordnung gilt sowohl für Bus- als auch für Straßenbahnhaltestellen. Mehr im Handbuch »

Bildbeschreibung Bushaltestelle

Mit dem "Kasseler Sonderbord" wurde der Fahrbahnrand der Bushaltestelle ausgestattet. Die Anlaufhöhe des Busbordsteins beträgt 16 cm. Die weißen rautenförmig genoppten Oberflächen garantieren einen sicheren Tritt am Buseinstieg.

Nach den Erkenntnissen des Deutschen Blinden- und Sehbehindertenverbandes (DBSV) wurde diese Querungsstelle errichtet. Diese Gestaltung entspricht auch der DIN 32984 (2011-10). Für die Kennzeichnung der Halteposition für blinde und sehbehinderte Personen werden Rippenplatten eingesetzt, die parallel zur Bordsteinkante anliegen. Die Funktionen der Rippenplatten sind eindeutig erkennbar. Die 2-reihigen Rippenplatten übernehmen die Funktion des Auffindens der Haltestellenposition am Gehweg, die an der Busbordsteinkante verbreiterte Rippenfläche markiert als Einstiegsfeld den Ort des Buseinstiegs.

Zur frühzeitigen Erkennung der Rippenplatten wurde beidseitig ein kontrastierender Begleitstreifen bestehend aus anthrazitfarbigem Betonpflasterstein von 60 bis 90 cm Breite angelegt. Die Pflasteroberfläche verläuft plangleich und besitzt keine Fase. Dadurch wird der Übergang des gefasten (rauen) Pflasters zum Auffindestreifen rechtzeitig erkannt, denn bei einem schmalen Begleitstreifen besteht die Gefahr des Überlaufens der Rippenplatten.

Die Gestaltung einer Bushaltestelle am Fahrbahnrand muss sich eindeutig gegenüber einer Querungsstelle unterscheiden. Der Grundsatz lautet:

  • Rippenanordnung an Bushaltestellen
  • Noppenanordnung bei Querungsstellen

ZUM BILD: Kurz nach der Fertigstellung der Anlage überprüft die Leiterein der ortsansässigen Blinden und Sehbehindertengruppe die neue Haltestellenposition.


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