Im Handbuch sind die Änderungen des DIN-Entwurfes 32984 (Ausgabe Februar 2010) bereits eingearbeitet und in den Leitzeichnungen detailliert aufgeführt.
Dieser Entwurf "Bodenindikatoren im öffentlichen Raum" ersetzt nach seiner Inkrafttretung die DIN-Ausgabe von Mai 2000. Die seit Jahren beanstandete Norm über die Profile der Bodenindikatoren mit deren Verlegehinweise, hat zu einer kompletten Überarbeitung der normativen Verweisungen im gesamten Dokument geführt. Das Handbuch erfüllt in seiner Systematik die Voraussetzung der effektiven Nutzung des Orientierungssystems für blinde und sehbehinderte Menschen.

Handbuch 2010: Barrierefrei im Verkehrsraum

LEITdetails für Planung und Bauausführung

Einbauteile Bodenindikatoren Einbauteile Randeinfassungen Anwendungsbeispiele
 Kreuzung mit abgesenktem Radweg Bushaltestelle mit Haltestellenkap Konstruktiver Ausbau Treppenanlage
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  • Das Handbuch ist gegen eine Schutzgebühr von 45,00 €
    zuzüglich 2,00 € für Porto & Versand ab sofort erhältlich.
PRODUKTIFORMATION:

Handbuch (Ausgabe 2010, Format DIN A4, 124 Seiten, 146 Abbildungen)
Barrierefrei im Verkehrsraum – LEITdetails für Planung und Bauausführung

Diese Auflage entstand aus der Broschüre "Barrierefreie Mobilität im öffentlichen Verkehrsraum – LEITdetails für Planung und Bauausführung" (2. Auflage 2008) und wurde aufgrund großer Nachfrage als praxisbezogenes Handbuch fachlich erweitert und neu aufgelegt.

DOWNLOADSERVICE:
Für Kunden der Broschüre (2008/2009) bleibt der Direktzugriff zu den Grafiken als Einzelblatt (pdf-Format) bis zum 31.12.2010 bestehen. Ab 2011 wird dieser Service eingestellt.


Beschreibung

Ein praxisbezogene Handbuch für alle Personen, die sich für barrierefreies Planen und Bauen interessieren.

Das Handbuch zeigt anschaulich und umfangreich in 146 Abbildungen von Grafiken und Fotos, besonders durch seine 46 Detailzeichnungen (LEITdetails), Lösungen von barrierefreien Gestaltungselementen im öffentlichen Verkehrsraum für Personen die Rollstuhl bzw. Rollator nutzen, sowie auch für Menschen die auf den Gebrauch des weißen Langstocks angewiesen sind. Die Vielseitigkeit der Anwendungsbeispiele unterliegt in ihrer Gesamtheit einem einheitlichen Aufbau auf der Grundlage standardisierter Vorlagen (DIN-Normen) und Regelwerke.

Das Handbuch zeigt Realisierungsmöglichkeiten, die sich weitgehend an den Kriterien des DBSV orientieren und setzt sich demzufolge für ein bundeseinheitliches barrierefreies Verkehrskonzept ein. Die Leitzeichnungen können als länderübergreifendes Vorhaben eingesetzt werden, denn sie liefern den erforderlichen Kompetenzaufbau für technische Lösungen unter dem Aspekt der allseitigen Einhaltung der komplexen technischen Regelwerke, die nach der Funktionalität und der Verkehrssicherheit ausgerichtet sind.

Das Handbuch ist besonders wertvoll für Planer, Verkehrsgestalter und Politiker in Kommunen und Ländern, aber auch an die Behindertenverbände einer Region, denn diese müssen jeweils vor Ort die Planungen der Städte und Gemeinden aufmerksam verfolgen und begleiten, sowie die gebauten Anlagen auf risikoarme Tauglichkeit überprüfen.

Nach dem Leitgedanken der Bürgerfreundlichkeit und Behindertengerechtigkeit soll aus diesem Handbuch ein großer Nutzen für die Allgemeinheit entstehen, damit sich die Menschen in einem ästhetischen Gestaltungssystem soweit wie möglich barrierefrei bewegen können.


Inhaltsverzeichnis Handbuch 2010

 
Vorwort
Inhaltsverzeichnis
Leitgedanken und Aufgabenstellungen

verweisen auf die Definition und Bedeutung von Barrierefreiheit, barrierefreie Mobilität, Verhaltensweise mobilitätsbehinderter Menschen, maßgebende Kriterien für Personen mit rollenden Hilfsmitteln und für blinde und sehbehinderte Personen
Systemübersicht Wegebeziehungen
  • vorgestellt werden 14 grafische Darstellungen mit unterschiedlichen Funktionsbereichen
Gestaltungsgrundsätze von Querungsanlagen
beinhalten die Definition von
  • Gemeinsame Querungsstelle
  • Getrennte Querungsstelle (differenzierte Bordsteinhöhen)
  • Lage der Übergänge bei getrennter Querungsstelle
  • Sperrfelder bei Nullabsenkungen
  • Querungsstelle in Abstand zu sperrigen Gegenständen
Einbauteile von Bodenindikatoren
zeigen die Grundvoraussetzungen für ein gut funktionierendes Wegesystem über
  • taktile und visuelle Anforderungen an Bodenbeläge,
  • Funktionen und Anwendungen von Rippen-, Noppen- und Schuppenplatten
Einbauteile von Randeinfassungen
zeigen auf ein abgestimmtes Gesamtpaket von Komponenten mit
  • DIN geprüftes barrierefreies Bordsteinprogramm
  • konventionellen Bordsteinen
  • Flachbordsteinen
Planungs- und Einbauhinweise, Praktische Anwendungsbeispiele
Anhand von Fotos und Plänen werden Hinweise und Anregungen von bebauten Anlagen vermittelt
Bautechnische Detail-Zeichnungen
(LEITdetails, vorwiegend im Maßstab 1:100) für
Fußgängerquerungsanlagen
  • mit Kreuzungen
  • mit Einmündungen
(einbezogen sind auch Dreiecksinseln und Mittelinseln mit Tropfen) bei
- gemeinsamer und getrennter Führung
  • bei Lichtsignalanlagen
  • bei Fußgängerüberwegen (Zebrastreifen)
  • bei Nebenstraßen
- in Kombinationen mit Radwegen
  • Kreuzungen mit abgesenktem Radweg
  • Nebeneinander liegende Fußgänger- und Radfahrerfurt
  • Fußgängerüberweg mit integriertem Rad- und Gehweg
  • Fußgängerüberweg mit unterbrochenem Rad- und Gehweg
  • Fußgängerüberweg mit abgesenktem Radweg
Weiterhin auch Lösungen von Querungen an Kreisverkehrsanlagen und Querungen mit
  • Fahrbahn-Aufpflasterungen
Haltestellenanlagen für den ÖPNV
  • Bushaltestelle am Gehweg (Fahrbahnrand)
  • Hintereinander liegende Bushaltestellen
  • Bushaltestelle mit Sägzahn-Aufstellung
  • Bushaltestelle mit Haltestellenkap
Freiraumplanung
  • Gestaltung von Leitstreifen auf Platzflächen
Treppenanlagen und Rampen
  • Aufmerksamkeitsfelder bei Treppenanlagen
  • Treppenanlage mit konstruktivem Ausbau
  • Rampe mit konstruktivem Ausbau
Grafische Einzelheiten über:
  • Pflasterverlegeplan für Begleitflächen
  • Verlegepläne für Sperrfelder
Für sämtliche Einbauten ist der Liefernachweis des Herstellers gewährleistet.

Hersteller barrierefreier Produkte: