Straßenüberquerung mit Lichtsignalanlage

Beispiel für eine gesicherte Straßenquerung mit differenzierter Bordhöhe

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Nach DIN 18040 (2014-12) bestehen drei verschieden Möglichkeiten Fußgängerüberquerungsanlagen barrierefrei auszubilden:

  1. Gesicherte Querungsstellen mit Lichtsignalanlagen (LSA über eine Fußgängerfurt) mehr »
  2. Gesicherte Querungsstellen am Fußgängerüberweg (FGÜ mit Zebrastreifen) mehr »
  3. Ungesicherte Querungsstellen ohne LSA bzw. ohne FGÜ mehr »

Allgemeine Informationen

Bei starkem Kraftfahrzeugverkehrsfluss und hohem Fußgängeraufkommen werden an Kreuzungen konzentrierte Fußgängerfurten mit Lichtsignalanlagen eingesetzt. Sie verbessern und entschärfen gefährliche oder gefahrenträchtige Verkehrssituationen, um den Fußgängern ein sicheres Queren der verkehrsreichen Straßen zu ermöglichen.

Das Video

Probandin mit Rollstuhl und ein hochgradig sehbehinderter Proband mit Blindenlangstock testen eine getrennte Querungsstelle mit Lichtsignalanlage, die mit Blindenanforderungstaster ausgestattet ist. Die Signalgebung erfolgt über einen Pilotton und Signalton. Der Ausbau entspricht der DIN 32984 (2011-10).

Die Nullabsenkungen zur Fahrbahn ermöglichen der Rollstuhlnutzerin eine flüssige Fahrweise über die Randeinfassungen. Sehr gut ist zu erkennen, dass der Proband mit dem Langstock beim Betreten der Dreiecksinsel gewohnheitsbedingt geradeaus geht. Durch den planebenen Umgebungsbelag konnte mit Hilfe des Langstockes die veränderte Gehrichtung des Auffindestreifens ertastet werden. Der Proband findet schnell seine Gehrichtung und kann zügig seinen Weg fortsetzen.

WICHTIG!
Grundsätzlich müssen die Überquerungsstellen für Rollstuhl- und Rollatornutzer ohne besondere Erschwernis nutzbar und für blinde und sehbehinderte Menschen eindeutig auffindbar und sicher nutzbar sein (DIN 18040-3).


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