Barrierefreier Musterplan für den öffentlichen Verkehrsraum

Der Plan zeigt Beispiele von barrierefreien Verkehrsanlagen in einer Stadt (Stand 2014)

Querungsstelle mit LSA
Durchgehender Übergang für alle Fußgänger mit Bordsteinhöhe von 3 cm
Kombinierte Querungsstelle mit LSA
Getrennter Übergang zwischen rollennutzenden Personen und Blinden und Sehbehinderten
Höhe Bordsteinkante 6 cm
Rampenüberfahrt 3 cm
Querungsstelle mit FGÜ
Gemeinsamer Übergang für alle Fußgänger mit Bordsteinhöhe von 3 cm
Kombinierte Querungsstelle mit FGÜ
Getrennter Übergang zwischen rollennutzenden Personen und Blinden und Sehbehinderten
Höhe Bordsteinkante 6 cm
Rampenüberfahrt 3 cm
Barrierefreier Treppenaufgang
Treppenbenutzung für Fußgänger mit und ohne Behinderungen, außer Rollstuhlfahrer
Behinderten Parkplatz
Behindertengerechter Parkstand für Rollstuhlbenutzer
Wickelraum
Mutter kann im gesondert eingerichteten Raum ihr Baby neu wickeln.
Querungsstelle Rollstuhlfahrer
Übergang für den allgemeinen Fußgängerverkehr und Rollstuhlfahrer. Nicht geeignet für blinde und sehbehinderte Personen.

Übersichtsplan wird geladen

LÖSUNGSBEISPIELE:
Planung barrierefreie Verkehrsanlagen nach aktuellen DIN-Normen und Regelwerken.
Auslieferung als PDF-Dokument oder als CD. mehr »

- Fortschreibung Okt. 2013 –

  • Ein Praxishandbuch mit 144 Seiten für Planungsvorhaben zur Realisierung von barrierefreien Baumaßnahmen im öffentlichen Raum.
  • 46 maßstabgerechte bautechnische Detail-Zeichnungen (LEITdetails) zeigen Lösungsmöglichkeiten für barrierefreie Verkehrsraumgestaltung.
  • Anschauliche Skizzen geben in großem Umfang Hilfestellungen zu den Erläuterungen, um die Fachkenntnisse zur barrierefreien Bauweise zu vertiefen.
  • Eine Vielzahl von Fotos zeigen realisierte barrierefreie Anlagen, sie inspirieren Planungsentscheidungen für weitere Baumaßnahmen.
  • Fachlich fundiert sind einbezogen die verschiedenen geltenden komplexen technischen Regelwerke der Forschungsgesellschaft für Straßen- und Verkehrswesen (FGSV), der einschlägigen DIN-Normen und Hinweise von Institutionen und Empfehlungen des Deutschen Blinden- und Sehbehindertenverbandes e. V. (DBSV).
  • Herstellerverzeichnis mit Liefernachweis ermöglichen das bauliche Umsetzen der dargestellten LEITdetails.
  • Leicht verständliche Schreibweise befähigt alle Interessenten sich dieser Thematik unkompliziert anzuvertrauen.

Ein Handbuch, empfehlenswert für Ingenieure und Techniker in Planungsbüros oder in der Bauindustrie sowohl für Behindertenbeauftragte als auch Vertreter von Behindertenverbänden. mehr »

Über 1.000 verkaufte Exemplare!

Handbuchnutzer sind:

  • 64% Ingenieurbüros
  • 20% Kommunen mit deren Fachämtern
  • 10% Behindertenverbände/Institutionen
  • 6% Sonstige Nutzer
Das Handbuch zeigt LÖSUNGSBEISPIELE zur Planung und Ausführung von barrierefreien Verkehrsanlagen nach aktuellen DIN-Normen und Regelwerken.

Neuigkeiten:

  • Neu zum Download: Detailzeichnung "Ungesicherte Querungsstellen an Eckausrundungen" mehr »
  • Wichtige Kriterien zur Treppengestaltung
    nach DIN-Normen und Regelwerken mehr »
  • Problematik Aufmerksamkeitsfelder an Treppenanlagen: Empfehlung des DBSV zur Erkennbarkeit der Aufmerksamkeitsfelder bei Trittstufenmarkierungen mehr »
  • Fachbeitrag & Download "Barrierefreie Querungsstellen" zur Tagung am 5. und 6. Juli 2013 über "Probleme und Problemlösungen beim Bau von Querungsstellen" mehr
  • Neu: E DIN 18040 Teil 3
    Barrierefreies Bauen – Planungsgrundlagen mehr »
  • Neugefasste Straßenverkehrs-Ordnung (StVO) seit dem 01.04.2013 in Kraft mehr »
  • Anfrage zur Problematik ungesicherter Querungsstellen in Hessen mehr »

INHALT UND ZIEL DER WEBSEITE

Diese Webseite zeigt Planungsbeispiele
über die Anordnung und Ausbildung von baulichen Gestaltungselementen für barrierefreie Verkehrsanlagen, die trotz regionaler und örtlicher Charaktere im Zusammenhang ein geprägtes Erscheinungsbild für eine unverwechselbare einheitliche Straßenraumgestaltung aufweisen.

Wir richten uns
nach Vorlagen deutscher Regelwerke und Normen, die aus den vielseitigen komplexen Entwurfsrichtlinien der Verkehrs- und Straßenraumgestaltung zusammenfassend verkehrsmittelübergreifend zu einer einheitlichen Systematik barrierefreier Gestaltung führt.

Wir zeigen bauliche Lösungen
von barrierefreien Verkehrsanlagen, die bundesweit realisiert werden können und im Einklang mit den Empfehlungen des Deutschen Blinden- und Sehbehindertenverbandes (DBSV) stehen.

Wir informieren Sie
über den aktuellen Entwicklungsstand von barrierefreien Verkehrsanlagen in Form von vielen grafischen Anwendungsbeispielen unter Einbeziehung der aktuellen Regelwerke und DIN-Normen.

Wir legen Schwerpunkt
auf die Gestaltung des Fußgängerquerverkehrs, das die Anforderungen mobilitätsbehinderter Personen weitestgehend berücksichtigt. Einbezogen sind im Straßenraum auch die Seitenräume, wie Gehwege und Aufenthaltsflächen, Treppenanlagen und Rampen, die im Zusammenhang von Anlagen des Öffentlichen Personennahverkehrs (ÖPNV) Lösungsvorschläge von Bushaltestellen anbieten.

Wir legen Wert auf ideelle Ansprüche
wie etwa Orientierung, Identität und Nutzbarkeit, die nachhaltig zu einer sozial gerechten Planung mit Identifikation und Ästhetik in der barrierefreien Straßenraumgestaltung nach dem Ziel "Design für Alle" ausgerichtet ist.

Wir stellen vor
Planungsbeispiele und bebaute Anlagen, die als Vorlage für weitere Anwendungsmöglichkeiten dienen, aber auch Anlagen mit kritischer Hinterlegung.

Wir sind für barrierefreie Mobilität
und setzen uns für eine gleichwertige Nutzung des öffentlichen Verkehrsraumes ein und verfolgen das Ziel, für Menschen mit und ohne Behinderung gleichwertige Bedingungen in allen Lebensbereichen zu schaffen.

Einführung

In unserer heutigen Gesellschaft spielt die barrierefreie Mobilität für die Bedürfnisse der Menschen sowohl im Berufsleben als auch bei der Bewältigung des Alltages eine große Rolle.

Im Behindertengleichstellungsgesetz (BGG) aus dem Jahr 2002 und in den Gleichstellungsgesetzen der Länder wurden rechtliche Grundlagen für die Herstellung möglichst weitreichender Barrierefreiheit in Deutschland geschaffen. Seit dieser Zeit besteht eine große Bereitschaft barrierefreie Planungen im öffentlichen Verkehrsraum in den Städten und Gemeinden umzusetzen.

Der Begriff der "Barrierefreiheit" steht auch im direkten Bezug zum Begriff der Bewegungsfreiheit, der wiederum zur barrierefreien Mobilität, der somit als fundamentales Recht für jede Person zu verstehen ist. Barrierefreie Mobilität verschafft Autonomie, Sicherheit und Zugänglichkeit zu baulichen Anlagen, öffentlichen Wegen, Plätzen und Straßen sowie Verkehrsanlagen und Beförderungsmitteln.

Sie ist der Schlüssel für Gleichberechtigung und Selbstbestimmung aller Menschen zu einer nachhaltigen Entwicklung, weil die Lebensqualität verbessert und die städtische Umwelt lebenswerter gemacht wird.

In Anbetracht der entwickelten Altersstruktur in den nächsten Jahrzehnten wird eine erhebliche Zunahme des Anteils von hochbetagten Menschen mit ihren sensorischen Behinderungen weitere Anforderungen des barrierefreien Gestaltens abverlangen. Infolgedessen sollten bereits in der gegenwärtigen Planungsphase die notwendigen Maßnahmen mit aufgenommen werden. In den einzelnen Seiten sind dazu Beispiele aufgeführt.

Die Planung und Realisierung barrierefreier Anlagen verlangt bautechnische Kenntnisse nach Maßgabe der einschlägigen Rechtsvorschriften, Normen und Erkenntnissen aus den allgemein anerkannten Regeln der Technik. Es ist unverkennbar, dass zu wenige Fachleute vorhanden sind, die diese Thematik zukunftsorientiert entwickeln, umsetzen und kontrollieren können.


Wir wollen mit unseren Web-Informationen und mit dem Handbuch dazu beitragen, dass Fachwissen über barrierefreie Planung und Bauausführung weiterzuvermitteln, damit ein großer Nutzen für die Allgemeinheit entsteht und die Menschen sich in einem ästhetischen Gestaltungssystem so weit wie möglich barrierefrei bewegen können.

 
Barrierefreie Überquerungsstellen für den Fußgängerverkehr mit unterschiedlichen Nutzungseigenschaften


Hersteller barrierefreier Produkte: