Barrierefreier Musterplan für den öffentlichen Verkehrsraum
Der Plan zeigt Beispiele von barrierefreien Verkehrsanlagn in einer Stadt
Höhe Bordsteinkante 6 cm
Rampenüberfahrt 3 cm
Höhe Bordsteinkante 6 cm
Rampenüberfahrt 3 cm
NEU ab Januar 2010
✓ Ein Handbuch mit 124 Seiten für Planungs- vorhaben und Realisierung von barrierefreien Baumaßnahmen im öffentlichen Verkehrsraum
✓ 46 maßstabgerechte bautechnische Detail-Zeichnungen (LEITdetails im DIN A4-Format) zeigen Lösungsmöglichkeiten für barrierefreie Verkehrsraumgestaltung
✓ Anschauliche Skizzen im großen Umfang geben Hilfestellungen zu Erläuterungen die Fach- kenntnisse zur barrierefreien Bauweise vertiefen
✓ Eine Vielzahl von Fotos zeigen realisierte barrierefreie Anlagen, sie inspirieren Planungsent- scheidungen für weitere Baumaßnahmen
✓ Fachlich fundiert sind
die verschiedenen geltenden
Regelwerke der
Forschungs- gesellschaft für Straßen-
und Verkehrswesen (FGSV), der
einschlägigen DIN-Normen und
Hinweise von Institutionen und
Empfehlungen
des Deutschen Blinden-
und Sehbehinderten-
verbandes e. V.
(DBSV) einbezogen
✓ Herstellerverzeichnis mit Liefernachweis ermöglichen das bauliche Umsetzen der dargestellten LEITdetails
✓ Leicht verständliche Schreibweise befähigt alle Interessenten sich dieser Thematik unkompliziert anzuvertrauen
- Behindertenbeauftragte,
- Vertreter von behinderten Verbänden,
- Ingenieure und Techniker in
- Planungsbüros oder
- Bauindustrie
- Richtlinien für barrierefreies Planen und Bauen im öffentlichen Verkehrsraum (Stand Juli 2010) mehr »
- Bushaltestelle mit Radweg
Beispiele mit Führung des Radverkehrs auch bei beengten Platzverhältnissen mehr » - Gestaltung von Querungsstellen:
Trend auf "Getrennte Querungsstellen"
nach Richtlinien und Normen mehr » - Stufenmarkierungen, wichtige Voraussetzung für sichere Begehbarkeit von barrierefreien Treppenanlagen mehr »
- Warnung vor "Kombi-Querungsstellen" - im EASYCROSS Leitsystem (Rundschreiben DBSV 5/2010) mehr »
INHALT UND ZIEL DER WEBSEITE
Diese Webseite zeigt Planungsbeispiele
über die Anordnung und Ausbildung von baulichen Gestaltungselementen für barrierefreie Verkehrsanlagen, die trotz regionaler und örtlicher Charaktere im Zusammenhang ein geprägtes Erscheinungsbild für eine unverwechselbare einheitliche Straßenraumgestaltung aufweisen.
Wir zeigen bauliche Lösungen
von barrierefreien Verkehrsanlagen, die bundesweit realisiert werden können und im
Einklang mit den Empfehlungen des Deutschen Blinden- und Sehbehindertenverbandes
(DBSV) stehen.
Wir informieren Sie
über den aktuellen Entwicklungsstand von barrierefreien Verkehrsanlagen in Form von vielen grafischen Anwendungsbeispielen unter Einbeziehung der aktuellen Regelwerke und DIN-Normen.
Wir legen Schwerpunkt
auf die Gestaltung des Fußgängerquerverkehrs, das die Anforderungen
mobilitätsbehinderter Personen weitestgehend berücksichtigt. Einbezogen sind im Straßenraum auch die Seitenräume, wie Gehwege und Aufenthaltsflächen, Treppenanlagen und Rampen, die im Zusammenhang von Anlagen des Öffentlichen
Personennahverkehrs (ÖPNV) Lösungsvorschläge von Bushaltestellen anbieten.
Wir legen Wert auf ideelle Ansprüche
wie etwa Orientierung, Identität und Nutzbarkeit, die nachhaltig zu einer sozial gerechten Planung mit Identifikation und Ästhetik in der barrierefreien Straßenraumgestaltung führt.
Wir stellen vor
Beispiele und bebaute Anlagen, die als Vorlage für weitere Anwendungsmöglichkeiten dienen, aber auch Anlagen mit kritischer Hinterlegung.
Wir sind für barrierefreie Mobilität
und setzen uns für eine gleichwertige Nutzung des öffentlichen Verkehrsraumes ein und verfolgen das Ziel, für Menschen mit und ohne Behinderung gleichwertige Bedingungen in allen Lebensbereichen zu schaffen.
Einführung
Im Behindertengleichstellungsgesetz (BGG) aus dem Jahr 2002 und in den Gleichstellungsgesetzen der Länder wurden rechtliche Grundlagen für die Herstellung möglichst weitreichender Barrierefreiheit in Deutschland geschaffen. Seit dieser Zeit besteht eine große Bereitschaft barrierefreie Planungen im öffentlichen Verkehrsraum in den Städten und Gemeinden umzusetzen. Ein weiterer Aspekt des barrierefreien Bauens beinhaltet die Integration behinderter Menschen im Bezug zur demografischen Bevölkerungsentwicklung, dass neues Denken und Handeln herausfordert.

Die Planung und Realisierung barrierefreier Anlagen verlangt bautechnische Kenntnisse nach Maßgabe der einschlägigen Rechtsvorschriften, Normen und Erkenntnissen aus den allgemein anerkannten Regeln der Technik. Es ist unverkennbar, dass zu wenige Fachleute vorhanden sind, die diese Thematik zukunftsorientiert entwickeln, umsetzen und kontrollieren können. Wir wollen mit unseren Web-Informationen und mit demHandbuch dazu beitragen, das Fachwissen über barrierefreie Planung und Bauausführung weiterzuvermitteln, damit ein großer Nutzen für die Allgemeinheit entsteht und die Menschen sich in einem ästhetischen Gestaltungssystem so weit wie möglich barrierefrei bewegen können.








