Ungesicherte Querungsstelle
Beispiel für eine ungesicherte Straßenquerung
NEU – E-DIN 32984 (2010-02) ZU UNGESICHERTEN QUERUNGSSTELLEN - NEU
In Zukunft sollen ungesicherte Querungsstellen nicht gleich gestaltet sein wie gesicherte Querungsstellen. Es soll nur ein Richtungsfeld am Bordstein sowie – bei breiten Gehwegen – ein ergänzendes Aufmerksamkeitsfeld an der "Inneren Leitlinie" gebaut werden, jedoch kein durchgehender Auffindestreifen (wie hier noch dargestellt) von der inneren bis zur äußeren Leitlinie.
allgemeine informationen
Mobile, blinde und sehbehinderte Verkehrsteilnehmer suchen im Allgemeinen ihre eigenen, zum Teil individuellen und ortsspezifischen Überquerungsstellen, um sicher die ruhigen Nebenstraßen zu überqueren. Sie lokalisieren entsprechend der Orientierungs- und Mobilitätsschulung und ihrer Alltagserfahrung autonom. Es ist aber nicht auszuschließen, dass aus bestimmten örtlichen Gegebenheiten heraus behindertengerechte Querungsstellen geschaffen werden müssen.
Das Bild
Die gesamte 4 m breite Überquerungsstelle für Fußgänger ist mit basaltfarbigen Betonplatten ausgelegt. Gegenüber den anliegenden gefasten grauen Betonpflastersteinen können blinde und sehbehinderte Personen den Unterschied zum Querungsbereich ertasten und auch optisch die eingebetteten weißen Bodenindikatoren ohne Mühe wahrnehmen.
Die Rollstuhlbenutzer und Personen mit Gehbehinderungen, die unabhängig von einer Bordsteinkante die Fahrbahn überqueren wollen, verfügen über einen separaten unbehinderten Übergang. Diese Stelle muss aber mit einem Sperrfeld für die Blinden abgesichert werden.
Der Fugensand vom Einbau wurde von den Plattenflächen noch nicht abgekehrt. Weitere Einzelheiten beschreiben die einzelnen LEITdetails.








