Haltestelle am Gehweg
Wegesysteme (Übersicht)
Ansicht Randeinfassungen: Profilbordstein bei Haltestellen
Wegesysteme
Wege für die mobilitätsbehinderten Menschen sollen ohne bauliche Hindernisse und ohne fremde Hilfe bewältigt werden. Anhand Ihrer Wegebeziehungen unterscheiden sich 4 Systemarten:- Querungsstellen (mit Lichtsignalanlagen und Fußgängerüberwege, bei Nebenstraßen)
- Wege zum regionalen Nahverkehr (Haltstellen)
- Wege über eine Platzfläche,
- Wege über Treppenanlagen und Rampen.
Die Standorte der Haltestellen sind grundsätzlich so zu legen, dass für die Fahrgäste kurze Zu- und Abwege entstehen. Eine größtmögliche Nähe zu den Wohnstandorten und den Arbeitsplätzen, oder Einkaufsmöglichkeiten ist besonders bei lokalen ÖPNV-Angeboten anzustreben. Um mobilitätseingeschränkten Personen die Benutzung öffentlicher Verkehrsmittel zu erleichtern bzw. zu ermöglichen, sind bestimmte Anforderungen an die bauliche Gestaltung und Ausstattung von Haltestellen zu stellen, die mit den Trägern der Verkehrsbetriebe abgestimmt werden sollten. Ein annähernd niveaugleicher Einstieg ist zu gewährleisten, d.h. eine Anpassung die Auftrittsfläche am Niederflurbus von 16 oder 18 cm Bordsteinhöhe ist vorzusehen. Zum Auffinden der Einstiegstelle sind eindeutige kontrastierende, taktile Orientierungshilfen für blinde und sehbehinderte Personen vorzusehen.










