Gesicherte Querungsstelle mit Mittelinsel
Wegesysteme (Übersicht)




Ansicht Randeinfassungen:
Barrierefrei: Borde in der Geraden mit LSA |
Borde in der Geraden mit FGÜ
Konventionell: Borde in der Geraden mit LSA |
Borde in der Kurve mit LSA
Wegesysteme
Wege für die mobilitätsbehinderten Menschen sollen ohne bauliche Hindernisse und ohne fremde Hilfe bewältigt werden. Anhand Ihrer Wegebeziehungen unterscheiden sich 4 Systemarten:- Querungsstellen (mit Lichtsignalanlagen und Fußgängerüberwege, bei Nebenstraßen)
- Wege zum regionalen Nahverkehr (Haltstellen)
- Wege über eine Platzfläche,
- Wege über Treppenanlagen und Rampen.
Der Trend:
Orientierung auf getrennte Querungstellen:
Überquerungsstellen sind für alle Fußgänger gleichwertig zu gestalten. Daraufhin wurde auf Rücksicht aller behinderten Passanten bisher der Bordstein an Querungsstellen auf das Niveau von
3 cm abgesenkt. Aufgrund der unterschiedlichen Ansprüche mobilitätsbehinderter Personen galt diese Absenkung jedoch als ein unzufriedener Kompromiss. Gleichberechtigte Lösungen im Querungsbereich für Fußgängerfurten, Fußgängerüberwege (Zebrastreifen) oder bei Nebenstraßen garantieren differenzierte Bordsteinhöhen. Im DIN-Entwurf 32984 (2010-02) ist diese Ausführung als getrennte Querungsstelle aufgenommen.
Der Vorteil liegt darin:
Personen mit Gehbehinderungen und Personen mit rollenden Hilfsmitteln erhalten einen auf Fahrbahnniveau abgesenkten Übergang, Personen mit Sehbehinderungen die notwendige tastbare Bordsteinkante, verbunden mit einem Auffindestreifen am Gehweg zu dieser Überquerungsstelle. Damit werden begreifbare Verkehrssituationen und eine Sicherheit für alle Verkehrsteilnehmer geschaffen.
Zeichenerklärung:
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Die Lupe vergrößert einen Planausschnitt |













