Treppenanlagen

Wegesysteme (Übersicht)


Wegesysteme

Wege für die mobilitätsbehinderten Menschen sollen ohne bauliche Hindernisse und ohne fremde Hilfe bewältigt werden. Anhand Ihrer Wegebeziehungen unterscheiden sich 4 Systemarten:
  1. Querungsstellen (mit Lichtsignalanlagen und Fußgängerüberwege, bei Nebenstraßen)
  2. Wege zum regionalen Nahverkehr (Haltstellen)
  3. Wege über eine Platzfläche,
  4. Wege über Treppenanlagen und Rampen.

Treppenanlagen bilden das größte Hindernis für die Mobilitätsbehinderten. Sie sind vorwiegend Funktionsbauwerke und dienen auf engstem Raum der Überwindung von Höhenunterschieden bei fußläufigen Verbindungen. Die Gehrichtung zu den Stufen sollte geradlinig verlaufen. Zur Erkennbarkeit der Stufen sind Aufmerksamkeitsfelder mit Noppenplatten anzulegen. Treppen müssen einen griffigen Rauhigkeitskontrast gegenüber den angrenzenden Flächen aufweisen. Die Stufenkanten sind durch farbliche Kontraststreifen nach DIN 32975 zu markieren, die Handläufe sind gemäß DIN 18025-2 anzufertigen.


Bauteile


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